Tilmann geht nicht zur Schule

Tilmann geht nicht zur Schule

Eine erfolgreiche Schulverweigerung. Aktualisierte Neuausgabe.
Mit Dokumentarfilm auf DVD.

von Johannes Heimrath

Erschienen am 01.05.2013
200 Seiten
Pappband mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-927369-67-2

 Tilmann war neun, als er sich gegen den Schulbesuch entschied. Die Eltern respektierten seinen Wunsch, fortan zuhause lernen zu wollen. Die Behörden nahmen die Verfolgung auf. Über zwei Jahre beschäftigte sein Fall Amtsärzte, Psychologen, Staatsanwälte und Richter: Bußgeldverfahren, zwangsweise Zuführung zur Schule, Antrag auf Entzug des Sorgerechts. Während es in allen Nachbarländern der Europäischen Union ohne weiteres möglich ist, dass Eltern den Willen ihrer Kinder auch im Bereich der Bildung achten, darf in Deutschland ein Kind gefesselt zur Schule gezwungen werden. Doch Tilmann gibt nicht auf: Ungeachtet solcher Zwänge lernt er in einer freien Lerngruppe, und erwirkt gemeinsam mit seinen Eltern und Begleitern den bisher einzigen Freispruch bei Schulverweigerung vor einem deutschen Gericht. Das Buch versammelt Briefwechsel, Gerichtsakten und berührende Zeugnisse des jungen Tilmann. Auch nach zwei Jahrzehnten hat dieser Bildungskrimi nichts von seiner Brisanz eingebüßt.

Der aktualisierten Neuausgabe ist eine DVD des Dokumentarfilms »Der Schüler Tilmann« von Claus Striegel und Bertram Verhaag beigegeben.

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Rezensionen

von Christoph Pfluger in Zeitpunkt

Dieses Buch über zivilen Ungehorsam und für Bildungsfreiheit will Mut machen, und der ist dringend nötig.

von Ariane Brena in Unerzogen

Aufrichtig und selbstkritisch lässt Heimrath die Leser am Entwicklungs- und Reifungsprozess der Familie teilnehmen.

von Bertrand Stern

Diese Geschichte ist schon über 25 Jahre her! […] Würden wir endlich – gemeinsam! – die daraus folgenden Konsequenzen ziehen: Es gäbe vermutlich schon bald keine Schulnot mehr – für niemanden!